Majoran war bei den Römern als "Kraut der Glücklichen" und bei den Griechen als "Freude der Berge" bekannt. Damals schon nahm man an, dass Majoran die Lebensspanne erhöht.
Diese Pflanze ist auch in der Sioscorides`de Materia Medica (78 n.Chr.) festgehalten. Diese Aufzeichnung ist das erste medizinische Handbuch und wurde über 1700 Jahr lang als Standardbezugswerk für pflanzliche Behandlungen verwendet. Sie wurde auch von Hildegard von Bingen, der weltbekannten Benediktinernonne und Kräuterspezialistin, im Sammelwerk für Frühdeutsche Medizin aufeglistet.
Der würzige Duft trägt zur Beruhigung der Nerven bei. Kann bei Angstzuständen, Prellungen, Verbrennungen, Schnittwunden, viralen Infekten und Pilzinfektionen, sowie bei Regelbeschwerden, Gürtelrose, Schockzuständen, Sonnenbrand und Flüssigkeitsansammlung unterstützend wirken - sowie bei Schmerzen, Gelenksentzündung, Asthma, Bronchitis, Magenverstimmung, Verstopfung, Krämpfe, Schlaflosigkeit, Migräne, Nervenschmerzen, rheumatische Beschwerden und Verstauchung.